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Die Vision eines Auswegs

"wir könnten wie in einem Paradies leben
in einer Welt voller Schönheit und Fülle
ein Leben in Friede und Harmonie."

Wer kennt nicht die Geschichte von den Babys:

Stellen Sie sich vor, sie kommen an einem Fluss vorbei und sehen ein Baby im Wasser treiben, das gegen das Ertrinken kämpft. Selbstverständlich springen sie ins Wasser und retten das Kind. Kaum haben sie es aus dem Wasser gezogen, sehen sie 2 weitere Babys im Fluß. Also springen sie wieder rein und ziehen auch diese beiden aus dem Wasser. Dann tauchen plötzlich noch mehr 3, 4, 5 Babys im Wasser auf.

Wann hören sie auf, Babys aus dem Wasser zu ziehen und gehen flussaufwärts um nachzusehen, wer eigentlich die Babys ins Wasser wirft?
Verstehen sie was ich meine? in der Welt in der wir leben, werden sozusagen ständig Babys ins Wasser geworfen. Wir können unser ganzes Leben lang am Flussufer zubringen und würden doch nur einige wenige Babys retten.
Wir haben wirtschaftliche Strukturen, in denen täglich 30.000 Menschen auf der Welt verhungern.

aus Marshall Rosenberg: Konflikte lösen durch gewaltfreie Kommunikation

Welches Bewusstsein ist erforderlich, das bewirkt, dass keine Babys mehr in den Fluss geworfen werden?

Die Erschaffung einer Lebens-, Liebes- und Kreativitätsbejahenden SeinsWeise

Ziel ist es, einen Raum zu erschaffen, in dem Leben in Harmonie und Synergie mit der Natur und allen darin befindlichen Lebewesen und Elementen möglich ist. Eine Struktur in der die menschlichen Talente und Potentiale voll zur Entfaltung kommen können. Das Projekt möchte eine Gegenbewegung sein zur zerstörerischen Entropie - eine re-vitalisierende Syntropie

Faktoren dafür sind:

- generationsübergreifendes Wohnen in Gemeinschaft statt Vereinsamung
- kooperative lokale Ökonomie statt Konkurenzwirtschaft
- nachhaltige integrierte Arbeitsweisen statt Arbeits"losigkeit"
- befriedigende soziale Alltagskultur statt betäubende Freitzeitgestaltung
- nachhaltig konsumieren (vom viel Haben zum gut Leben) (wir verkaufen Lebensqualität/ Erfahrungen)
- sozial wirtschaften und handeln (von Konkurrenz zu Solidarität und Synergie)
- ganzheitlich verbunden leben (von materiellen zu spirituellen Werten)
- sich selbst neu erschaffen und erfahren (Benno Blaschke)
- Gesellschaftsmodell nach weiblichem Prinzip (matriarchialisch)

Der Weg:

In einer (anfangs) kleinen Gruppe von Visionären, Idealisten, Lebensenergie-Forschern und Lebens-Künstlern erarbeiten wir uns eine neue Kultur des menschlichen Miteinanders. Dabei ist vor allem wichtig:

- die Erfahrung/ Entfachung/ Wahrung und Rückbesinnung auf unsere Quelle der Liebe/Lebens im Inneren
- weiblich-intuitives Wissen als Schlüssel zur Überwindung der Entfremdung von der Wurzeln/ Quellen des Lebens
- patriarchiale Trennung von Kunstproduktion und -Rezeption überwinden
- ökologisch Landwirtschaften nach Fukuoka
- hierbei bedienen wir uns einer Kraft, die durch keine innere und äußere Kraft zu begrenzen ist: das ist die Phantasie
- eine reife Kultur, die Kultur der Erwachsenen, Kommunikationskultur
- Das Herzstück der Religion- die Wieder-Verbindung zu unserer Quelle muß wieder im Vordergrund stehen.
- Mutter Erde als Ursprung allen Seins sehen, ohne die wir uns nicht als Teil des Ganzen verstehen können
- Einheit und Gleichwertigkeit allen Lebens
- Wiederentdeckung der heiligen Ordnung in uns
- Rückgewinnung des intuitiven Denkens statt Ratio
- vom Menschen und seinen natürlichen Bedürfnissen ausgehen: gehalten werden, verstanden werden.
- Feier des Lebens in Achtung und Übereinstimmung mit den Formen und Zyklen der Natur
- Zurück zu unserer Quelle der Kraft, der Liebe und des Lichts. Wir unterstützen uns dabei gegenseitig, dass jeder in seine Kraft kommt.

Ziele:

- ein ganzer Mensch werden

Meiner Meinung nach wird die Energie sich allmählich soweit steigern, dass sie sich irgendwann ein größeres Umfeld sucht, um noch weiter zu wachsen. Das kann ein Haus am Stadtrand sein mit Garten oder Terrasse oder gar ein Bauernhof ausserhalb der Stadt Berlin, wo ich (Rikarda, die Initiatorin) gerade lebe.

Die zentrale Herausforderung ist, seinen Lebensunterhalt zu sichern, ohne sich selbst, die Erde und die Mitwesen dabei zu zerstören.

Wenn wir das alles jeder für sich und alle gemeinsam üben und tun und wenn es dann auch funktioniert, dass wir in Harmonie miteinander leben, fassen vielleicht auch andere Mut und folgen diesem Beispiel. Nach und nach kann sich aus vielen kleinen Projekten ein großes Projekt ergeben, und bald haben wir ein zweites Paradies auf Erden. Vielleicht sind wir dann so bewußt, dass wir es uns besser erhalten.

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