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Leben heißt unterwegs sein, reisen. Wie ein Fluss,
der im Laufe seiner Reise zum Meer immer mehr Schlamm ansammelt
und trübe wird, sammelt sich auch in unserem Geist im
Laufe unserer Lebensreise (Gedanken-) Staub an.
Tagebuch schreiben ist ein Weg, den Ballast loszulassen,
damit unser Geist wieder klar wird.
Der Reisende wird zum Beobachter des Reisenden. Zuerst gehen
wir nach innen und lernen die Gespräche, die der Geist
mit sich selbst führt, kennen. Dann folgen wir der Spirale
nach außen und ändern unsere Welt.
Das Höhere Selbst ist der Teil von uns, der alle Antworten
auf unsere Fragen kennt. Es hat die Blaupause unseres
Lebens. Seine Stimme ist die leise Stimme unserer Intuition,
der wir durch das Tagebuch zuzuhören lernen.

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